In sieben Schritten zu weniger Abfall

Ok, nicht weniger, aber kleiner

Nach einem alten Rezept aus Mailboxzeiten (BBS, nein, nicht Handy)
Der leere Karton. Nichts besonderes.
Die oberen Ecken hochklappen. Auf keinen Fall die unteren, sie werden später als Halterung gebraucht.
Der Karton sollte jetzt so aussehen. Ob man den Deckel schließt oder abreißt bleibt dem eigenen Gewaltbedürfnis überlassen.
Den Karton plattdrücken. Dabei ergibt sich oben ein rechteckiger Grundriß, unten wölbt er sich in die dritte Dimension.
Den Boden (Fuß) entlang der blauen Achse ebenfalls in die Ebene drücken.
In etwa ergibt sich solch ein Bild.
Nun die früheren Seitenflächen nach hinten klappen. Die blauen Linien zeigen die Faltkanten. "Hinten" ist übrigens gegenüber der Seite mit der Ausgussöffnung.
Hier die Rückansicht des vorherigen Schrittes.
Frontansicht. Man erkennt bereits den Boden, der gleich als Lasche fungieren wird.
Den Karton in der Mitte falten, so wie ein Mensch, der sich gerade nach vorn beugt. Eventuell nicht exakt die Mitte nehmen, je nachdem, was halt geht.
Der obere Teil des Kartons wird nun in die Lasche gesteckt. Richtig fest reindrücken. Praxistipp: zuerst den Karton so falten, daß das Kopfteil nur wenig in der Lasche hängt. Dann von oben nachschieben und somit die maximale Einstecktiefe ermitteln. Je kleiner, desto besser. Ya know... ;)
Fertig. Der Karton ist kompaktifiziert. Die Bodenlasche hält die Eigenspannung. Nun nur noch nehmen und wegschmeißen oder als Geschenk für den nächsten Kindergeburtstag verpacken.